Aufgaben und Ziele

Die SPIO ist seit 1974 Veranstalter des Deutschen Filmballs in München. Eine Tochter der SPIO ist die FSK Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH.

SPIO
Juristenkommission
FSK

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V. (SPIO) wurde 1950 in Wiesbaden gegründet. Sie vertritt die Interessen der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft. Die SPIO äußert sich zu wichtigen, die gesamte Branche betreffenden ökonomischen, rechtlichen und politischen Fragen. Sie nimmt Stellung zu Gesetzesvorhaben und vertritt ihre Position im öffentlichen und politischen Raum. Zu den Aufgaben der SPIO gehören neben film- und medienpolitischer Interessenwahrnehmung auch Servicefunktionen für ihre Mitglieder.

Die Mitglieder von SPIO-Mitgliedsverbänden können sich über die SPIO bei den Internationalen Filmfestspielen akkreditieren. Zu den Serviceleistungen der SPIO gehören außerdem das Titelregister sowie umfangreiche statistische Auswertungen. Juristische Gutachten zu Filmen können bei einer Juristenkommission in Auftrag gegeben werden. Eine Tochtergesellschaft der SPIO, die S.M.S. SPIO Management Service GmbH, nimmt administrative Aufgaben wahr und führt Verwaltungsdienstleistungen für andere Institute durch.

Kulturelles Engagement

Der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau verhalf dem Deutschen Film in den Zwanziger Jahren zu Weltgeltung Die Deutsche Filmkünstlernothilfe wurde 1950 in Frankfurt / Main gegründet.

Deutsches Filminstitut-DIF e.V.

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Von Anfang an hat die SPIO sich auch kulturell engagiert. Seit 1950 zählt sie zu den Trägern des damals neu gegründeten Deutschen Instituts für Filmkunde-DIF e.V. – heute Deutsches Filminstitut-DIF e.V. Sie ist Gründerin der Friedrich-Wilhelm- Murnau-Stiftung, welche die Aufgaben wahrnimmt, Filme zu sichern, zu erhalten, zu restaurieren, zu rekonstruieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem hat die SPIO die Deutsche Filmkünstlernothilfe ins Leben gerufen, die als spendenfinanzierte, mildtägige Stiftung hilft, notleidende Filmkünstler zu unterstützen.

Von jeder verkauften Filmball-Eintrittskarte wird ein Betrag in der Höhe von 25 EURO von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. an die Deutsche Filmkünstlernothilfe abgeführt.

Präsidium

Alfred Holighaus
Präsident

Dr. Thomas Negele
Vizepräsident HDF Kino e. V.

Stephan Birkenholz
FDW Werbung im Kino e. V.

Joachim Birr
Bundesverband Audiovisuelle Medien e. V.

Oliver Fock
Cineropa e. V.

Arno Ortmair
Verband Deutscher Filmproduzenten e. V.

Christian Sommer
Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e. V.

Peter Sundarp
Verband der Filmverleiher e. V.

Alexander Thies
Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e. V.